Grüne Dächer für mehr Leben und weniger Hitze
Die zweite Etappe von Cham Nord setzt mit ihren vielfältig begrünten Dachflächen ein starkes Zeichen für nachhaltiges Bauen. Die Dachbegrünungen verbinden ökologische Aufwertung, Energieproduktion und Regenwassermanagement zu einem ganzheitlichen Konzept, das Umwelt und Bewohner:innen gleichermassen zugutekommt.
Auf den extensiv begrünten Dächern wächst eine artenreiche Mischung aus heimischen Wildkräutern und Gräsern – ein Paradies für Wildbienen, Schmetterlinge und Käfer. Durch Asthaufen, Wurzelstöcke und Sandlinsen entstehen zusätzliche Rückzugsorte und Mikrohabitate, die die ökologische Vielfalt weiter fördern. Unterschiedliche Substrathöhen schaffen topografische Vielfalt und tragen zu stabilen Vegetationsstrukturen bei.
Neben der ökologischen Funktion spielt auch die Klimawirkung eine zentrale Rolle: Die grünen Dächer wirken temperaturausgleichend, mindern sommerliche Hitzeinseln und verbessern die Luftfeuchtigkeit im Quartier. Gleichzeitig reduzieren sie den Oberflächenabfluss und entlasten damit die Kanalisation.
Besonders innovativ ist die Kombination von Photovoltaik und Biodiversität – die Dachflächen erzeugen saubere Energie und bieten gleichzeitig Lebensraum für zahlreiche Arten. So wird Nachhaltigkeit im CHAMA-Areal sichtbar, spürbar und erlebbar.

